Therapeutin mit Kind in einer Behandlung

Unsere Therapien für Kinder

Spielend kommunikative Probleme abbauen


Therapien für Kinder

Die Therapiearbeit mit Kindern verläuft etwas anders als die mit Erwachsenen. Es gibt den indirekten und den direkten Behandlungsansatz, die für Ihr Kind und seinen Entwicklungsstand individuell gewählt werden: Der indirekte Ansatz ist sehr spielerisch, sodass Ihr Kind gar nicht merkt, dass es sich überhaupt in Behandlung befindet. Bei der direkten Methode ist sich Ihr Kind über seine Beeinträchtigung bewusst und wir können gemeinsam aktiv daran arbeiten.
Wir bauen von Anfang an eine sichere Umgebung und eine liebevolle Vertrauensbasis auf. In der Therapiearbeit mit Kindern haben wir in allen Altersgruppen viel Erfahrung.

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Sprech- und Sprach-Störungen

Sprach-Störungen / Sprech-Störungen

Die Ursachen

Die häufigste Form der Sprach- oder Sprech-Störungen bei Kindern ist die Sprachentwicklungsstörung. Die betroffenen Kinder fangen oft sehr spät und / oder fehlerhaft an zu sprechen. Eine Entwicklungsstörung liegt allerdings erst dann vor, wenn eine sprachliche Entwicklungsstufe im Vergleich zur überwiegenden Mehrzahl der Gleichaltrigen nicht erreicht ist.
Die Ursachen für eine derartige Störung sind sehr vielfältig. Teilweise kann auch eine Kombination der folgenden Faktoren dazu führen:

– genetische Einflüsse (durch Vererbung)
– organische oder medizinische Einflüsse (zum Beispiel Schwerhörigkeit oder Lern-Beeinträchtigung)
– neurologische Einflüsse (zum Beispiel eine angeborene Störung des Gehirns)
– psychische Einflüsse (zum Beispiel negative Erfahrungen beim oder durch das Sprechen)
– soziokulturelle Einflüsse (zum Beispiel mangelnde sprachliche Anregungen oder mehrsprachige Erziehung)
– Umwelteinflüsse (zum Beispiel Reizüberflutung)

Die Symptome

Eine Sprachentwicklungsstörung kann mehrere Bereiche der Sprache des Kindes gleichzeitig betreffen. Zum Beispiel:

– Wörter werden nicht korrekt ausgesprochen
– der Wortschatz ist eingeschränkt
– Sätze können nicht oder nur fehlerhaft gebildet werden
– Aufforderungen werden nicht verstanden

Was wir für Sie tun können

Wir ermitteln in der Diagnostik den Sprachstand Ihres Kindes und bauen darauf eine individuelle Therapie auf, die seinen Bedürfnissen entspricht. In der logopädischen Therapie regen wir mit dem Kind spielerisch die Sprachentwicklung an und bauen dadurch bestehende Auffälligkeiten ab. Ziel ist es, die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und die Freude am Sprechen zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen.

Redefluss-Störungen

Störungen des Redeflusses – Stottern und Poltern

Die Ursachen

Die Ursachen des Stotterns und Polterns sind nicht endgültig geklärt, es gibt jedoch einige Theorien. Demnach kann unter anderem das Folgende für das Stottern verantwortlich sein – häufig wird das Kind auch durch mehr als einen Faktor beeinflusst:

– genetische Einflüsse (durch Vererbung)
– konstitutionelle oder motorische Einflüsse (zum Beispiel Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur und / oder Störung des  Zusammenspiels von Atmung, Stimmgebung und Artikulation)
– hirnorganische Einflüsse (das Gehirn ist anders entwickelt)
– psychische Einflüsse (zum Beispiel ein Trauma oder Ängste)
– linguistische Einflüsse (zum Beispiel zu schnell wachsender Wortschatz, der die sprechmotorischen Fähigkeiten überfordert)

Das Poltern ist eine sprachliche Gestaltungsschwäche. Die Ursachen dafür können sein:
– genetische Einflüsse (durch Vererbung)
– motorische Einflüsse (zum Beispiel mangelnde Kontrolle über Sprechbewegungen)
– temporale Einflüsse (zum Beispiel Abweichung im Zusammenspiel zwischen der Denk-Geschwindigkeit und der Umsetzung von Gedanken in Sprechbewegungen)

Die Symptome

Symptome beim Stottern:
– Wiederholungen von Silben, Wörtern oder Lauten
– Dehnung von Silben und Wörtern
– Blockierung von Wörtern (mitten im Redevorgang verharrt der Stotternde in einer Artikulationsstellung, um wieder Kontrolle über das Gesagte zu bekommen. Es werden Spannungen abgebaut.)
– wiederholte zwischengeschobene Laute
– Vermeidungsverhalten
– Fluchtverhalten

Symptome beim Poltern:
– sehr schnelles und unregelmäßiges Sprechen
– undeutliche und verwaschene Aussprache
– Lautverschmelzungen, -ersetzungen, -veränderungen oder häufiges Versprechen
– (ablenkende) Unterbrechungen und Embolophrasien (zum Beispiel Floskeln, Dehnungen, Satzabbrüche und Wiederholungen)
– Sprach-Störungen oder Sprach-Gestaltungsschwächen
– Wortfindungsstörungen
– Aufmerksamkeitsstörungen
– Vermeidungsverhalten

Was wir für Sie tun können

Ziel der logopädischen Therapie ist, dem Kind einen souveränen Umgang mit der Störung zu ermöglichen und den Sprechfluss zu verbessern. Entsprechend des Alters Ihres Kindes arbeiten wir mit unterschiedlichen direkten und indirekten Übungsformen an der Verbesserung des Redeflusses.

Stimm-Störungen/Dysphonie

Stimmstörungen / Dysphonie

Die Ursachen

Bei Kindern machen sich Stimmstörungen – ohne akuten Infekt – durch länger anhaltende Heiserkeit bemerkbar. Die Ursachen können unter anderem auf einen oder mehrere der folgenden Faktoren zurückzuführen sein:

– organische Erkrankungen (zum Beispiel Entzündungen, gut- oder bösartige Neubildungen wie Knötchen)
– funktionelle Störungen (zum Beispiel des Kehlkopfes oder der Stimmapparats)
– Überlastung (zum Beispiel bei vermehrtem Schreien)

Die Symptome

– Unterschiedliche Veränderungen der Stimmqualität (zum Beispiel wird die Stimme rau, heiser oder gepresst)
– Stimme ist nur eingeschränkt belastbar
– Veränderte Atmung und erhöhtes Sprechtempo (zum Beispiel hörbare Geräusche beim Einatmen)
– Trockenheits- oder Fremdkörpergefühl oder Kratzen im Rachen

Was wir für Sie tun können

Zunächst diagnostizieren wir, weshalb es zu der Störung gekommen ist. Mit vielfältigen Kind-gerechten Übungen, zum Beispiel für die optimale Atmung, verbessern wir dann die Kommunikationsfähigkeit Ihres Kindes ohne große Anstrengung und Belastung. Außerdem geben wir Ihnen für den Umgang mit der Störung auch Tipps und Empfehlungen für den Alltag Ihres Kindes an die Hand.

Myofunktionelle Störung

Myofunktionelle Störungen

Die Ursachen

Die Ursachen für myofunktionelle Störungen sind sehr vielfältig. Unter anderem können die folgenden Faktoren zu einer entsprechenden Störung führen:

– Falsch erlerntes Schluckmuster (zum Beispiel durch ein zu großes Loch im Sauger bei der Flaschen-Ernährung)
– Häufige HNO-Erkrankungen
– Syndrom-Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Down oder das Pierre-Robin-Syndrom)
– ständiges Atmen durch Mund statt Nase
– orale Angewohnheiten (Schnuller-/Daumenlutschen oder Nägelkauen)
– Anomalien im Kiefer- und Gaumenbereich (zum Beispiel eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte)

Die Symptome

– fehlender Mundschluss
– Zunge drückt beim Schlucken gegen die Zähne
– Zunge liegt beim Sprechen zwischen den Zähnen (Lispeln)
– vermehrter Speichelfluss
– Eingeschränkte Mimik

Was wir für Sie tun können

Wir nutzen individuell an Ihr Kind angepasste aktive Übungen, um die orale Wahrnehmung anzuregen und die Muskulatur von Zunge und Mund zu stärken.

Unsere Kurs-Angebote

In unserem Informations- und Weiterbildungsprogramm bieten wir Kurse, Seminare und Vorträge für alle Interessierten sowie speziell für medizinisches Fachpersonal an. Auf Wunsch führen wir für Sie auch individuelle Coachings und Beratungen durch.

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Logopädie Schwarz

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